In ganz Europa und darüber hinaus werden die Debatten um Altersbeschränkungen für Kinder und Jugendliche in sozialen Medien immer intensiver. Vorschläge zur Anhebung der Mindestalter oder zur Verschärfung der Altersverifizierung werden häufig mit Bedenken hinsichtlich Online-Sicherheit, psychischer Gesundheit, Ablenkung, dem Zugang zu schädlichen Inhalten und digital-kapitalistischen Einflüssen, begründet. Gleichzeitig spielen soziale Medien und Smartphones eine wichtige Rolle in der Kommunikation, Identitätsbildung, gesellschaftlichen Teilhabe und dem Informationszugang junger Menschen.
Das Doktorandensymposium „Beyond the Bans – Policies and Pedagogies in the Post-Digital Era of Restrictions“ lädt Doktoranden ein, gemeinsam zu erforschen und zu diskutieren, wie Bildungssysteme auf Beschränkungen und Verbote reagieren und wie sich pädagogische Praktiken in deren Folge weiterentwickeln. Der Workshop möchte den Dialog über die weiterreichenden Implikationen dieser Maßnahmen fördern und untersuchen, wie unterschiedliche europäische Kontexte die Regulierung digitaler Geräte und Plattformen in Schulen angehen.
Das Symposium findet als eintägiger Workshop an der Universität Innsbruck in Österreich statt und ist als kollaboratives Forum konzipiert, in dem Doktoranden ihre aktuellen Forschungsergebnisse präsentieren und diskutieren können. Beiträge können von Doktoranden allein oder gemeinsam mit erfahrenen Forschern oder Betreuern verfasst werden.
Mehr Infos zum Call, der bis 15.5.2026 geöffnet ist, sind HIER zu finden.
Die Veranstaltung wird gemeinsam von ECREA TWG Media Literacies and Communication Competencies (MLCC), dem Forschungsbereich Medienbildung und Digitale Grundbild in Innsbruck, der ÖFEB/Sekt. Medienpädagogik, der DGfE/Sektion Medienpädagogik und dem Network 6/EERA getragen.